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Bwana Tucke-Tucke

Individuelle Selbstfahrer-Reisen und begleitete Touren

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Okavango Delta Moremi
Okavango Delta Moremi

Günstig übernachten im Moremi und Okavango-Delta

Einige interessante Möglichkeiten für eingermaßen bezahlbare Unterkünfte im Moremi Wildreservat und Okavango Delta

Botswana gilt als eines der schönsten, aber auch teuersten Safari-Länder Afrikas. Gerade im Moremi-Wildreservat und im Okavango-Delta können Übernachtungen in exklusiven Safari-Lodges schnell das Reisebudget sprengen. Dabei gibt es durchaus Alternativen für Selbstfahrer und Individualreisende, die möglichst viel Zeit in der Wildnis verbringen möchten, ohne jede Nacht ein Vermögen auszugeben.

Besonders rund um Khwai, am nördlichen Rand des Moremi-Wildreservats, finden sich einige interessante Unterkünfte, die eine gute Ausgangsbasis für spannende Tierbeobachtungen bieten. Vom gemütlichen Selbstversorgerhaus über einfache Gästechalets bis zum Campingplatz mit Lodge-Anschluss ist für unterschiedliche Reisebudgets etwas dabei. Wir stellen einige interessante Möglichkeiten vor.

Okavango Delta Moremi Guenstig Map

Moremi / Okavango Günstig - Übersicht

  1. The Termite Mound
  2. African Excursions Guest House
  3. Mababe River Lodge & Campsite
  4. Khwai Moremi Cottages
  5. Dagha Boys Self-Catering
  6. Third Bridge Tented Camp

The Termite Mound

1. The Termite Mound – Selbstversorger mit Blick auf den Khwai River

Wer die Unabhängigkeit einer Selbstfahrerreise schätzt, aber nicht jede Nacht im Zelt schlafen möchte, sollte sich The Termite Mound in Khwai ansehen. Das Selbstversorgerhaus bietet Platz für bis zu sechs Personen in drei Schlafzimmern mit eigenem Badezimmer. Eine gut ausgestattete Küche ermöglicht es, sich selbst zu versorgen und die Mahlzeiten ganz nach dem eigenen Rhythmus zu gestalten.

Besonders reizvoll ist die Lage mit Blick über den Khwai River in Richtung Moremi-Wildreservat. Auf den Terrassen lässt sich die besondere Atmosphäre der afrikanischen Wildnis genießen, ohne dafür das eigene Quartier verlassen zu müssen. Vor allem für Familien oder gemeinsam reisende Freunde kann ein solches Haus eine interessante Alternative zu mehreren einzeln gebuchten Zimmern sein.

The Termite Mound eignet sich besonders für Selbstfahrer, die Komfort und Unabhängigkeit verbinden möchten und ihre Safari-Ausgaben durch Selbstversorgung besser kontrollieren wollen.

African Excursions Guest House

2. African Excursions Guest House – Gemütliche Chalets in Khwai

Das African Excursions Guest House ist eine gute Adresse für Reisende, die eine feste Unterkunft mit eigenem Badezimmer suchen, aber nicht unbedingt in einer luxuriösen Safari-Lodge übernachten möchten. Die Gäste wohnen in traditionellen, reetgedeckten Chalets mit Doppel- oder Einzelbetten und einer kleinen Terrasse. Ein gemeinschaftlicher Ess- und Aufenthaltsbereich sorgt für eine entspannte Atmosphäre.

Die Unterkunft liegt in der Khwai Community Concession, einer wildtierreichen Region unmittelbar am Moremi-Wildreservat. Von hier aus lassen sich Pirschfahrten in der Konzession ebenso unternehmen wie Tagesausflüge in den Nationalpark. Je nach gebuchtem Angebot sind auch geführte Aktivitäten und die Verpflegung eingeschlossen.

Interessant ist das Guest House insbesondere für Reisende, die das intensive Safari-Erlebnis eines Camps suchen, dabei aber eine eher einfache und persönliche Unterkunft bevorzugen. Bei der Buchung sollte man genau vergleichen, ob Übernachtung und Frühstück beziehungsweise Abendessen oder ein umfassendes Safari-Paket mit Aktivitäten gebucht werden.

Mababe Riverlodge

3. Mababe River Lodge & Campsite – Camping oder feste Unterkunft

Die Mababe River Lodge & Campsite ist eine interessante Option für Selbstfahrer, die auf ihrer Reise zwischen Maun, Moremi und der Chobe-Savuti-Region unterwegs sind. Die Unterkunft liegt im Gebiet von Mababe und bietet sowohl feste Zimmer als auch Campingmöglichkeiten.

Wer mit dem eigenen Geländewagen und Campingausrüstung unterwegs ist, kann auf einem der Stellplätze übernachten. Die Campingplätze verfügen über eigene Sanitäranlagen mit Dusche und Toilette sowie weitere praktische Einrichtungen wie Grillmöglichkeiten und Strom. Die Lodge bietet außerdem Zimmer mit Klimaanlage und Zugang zu den gemeinschaftlichen Einrichtungen.

Der Standort eignet sich als Ausgangspunkt, um die Umgebung von Mababe zu erkunden und die Reise in Richtung Khwai und Moremi oder weiter nach Savuti und Kasane zu planen. Auch ein Zwischenstopp auf einer längeren Selbstfahrerroute lässt sich hier gut einbauen.

Für preisbewusste Reisende ist vor allem das Camping interessant. Wer nach mehreren Nächten im Zelt etwas mehr Komfort sucht, kann stattdessen ein Zimmer buchen. Verpflegung kann nach vorheriger Absprache organisiert werden.

Khwai Moremi Cottages

4. Khwai Moremi Cottages – Eine praktische Basis für Safari-Ausflüge

Die Khwai Moremi Vacation Cottages bieten eine weitere Möglichkeit, die wildreiche Khwai-Region zu erkunden, ohne sich für ein klassisches Luxuscamp entscheiden zu müssen. Die Unterkunft ist auf Reisende ausgerichtet, die eine komfortable, eher persönliche Übernachtungsmöglichkeit suchen und tagsüber möglichst viel Zeit mit Tierbeobachtungen verbringen möchten.

Die Lage im Gebiet von Khwai ist besonders attraktiv: Das Moremi-Wildreservat liegt in unmittelbarer Nähe, während auch die Khwai Community Concession hervorragende Möglichkeiten für Pirschfahrten bietet. Wer nicht ausschließlich auf eigene Faust unterwegs sein möchte, kann sich über die Gastgeber auch nach geführten Safari-Aktivitäten erkundigen.

Die Cottages sind vor allem für Individualreisende interessant, die eine feste Unterkunft als Ausgangspunkt für ihre Erkundungen suchen. Wie bei allen Unterkünften in dieser Region lohnt sich ein genauer Blick auf die saisonabhängigen Preise und darauf, welche Leistungen im Übernachtungspreis enthalten sind.

Dagha Boys Self-Catering

5. Dagha Boys Self-Catering – Mitten in der Wildnis am Khwai River

Eine besonders reizvolle Möglichkeit für unabhängige Reisende ist Dagha Boys Self-Catering in Khwai. Das Selbstversorgerhaus liegt direkt am Khwai River und bietet damit eine Lage, die man sonst häufig eher mit deutlich teureren Safari-Unterkünften verbindet.

Das großzügige Haus eignet sich insbesondere für Familien oder kleine Reisegruppen. Mehrere Schlafzimmer, eine Küche und gemeinschaftliche Wohnbereiche ermöglichen es, unabhängig zu reisen und die Kosten unter mehreren Personen aufzuteilen. Von der Terrasse aus lässt sich die Umgebung genießen – mit etwas Glück bekommt man dabei sogar Wildtiere am Fluss zu sehen.

Dagha Boys ist keine klassische Lodge mit umfangreichem Serviceangebot, sondern eine Unterkunft für Reisende, die gerne selbst planen, einkaufen und kochen. Gerade für Selbstfahrer, die bereits über ein geeignetes Fahrzeug verfügen und ihre Safari individuell gestalten möchten, kann das eine interessante Kombination aus Lage, Platz und Flexibilität sein.

Da die Unterkunft in einer abgelegenen, wildtierreichen Gegend liegt, sollten Anreise, Versorgung und die Hinweise des Gastgebers vorab gut abgestimmt werden.

Third Bridge Tented Camp

6. Third Bridge Tented Camp – Safari mitten im Moremi-Wildreservat

Wer möglichst nah an der Natur übernachten möchte, findet im Third Bridge Tented Camp eine besondere Alternative. Das Camp liegt im westlichen Teil des Moremi-Wildreservats, in einer wildreichen Landschaft zwischen Wasserläufen, Lagunen und Mopane-Wäldern.

Die acht Safarizelte stehen auf erhöhten Holzplattformen und verfügen jeweils über ein eigenes Badezimmer. Die Unterbringung erfolgt auf Selbstversorgerbasis. Es gibt fließendes Wasser und Grillmöglichkeiten, allerdings keinen Strom. Kochutensilien und Geschirr sollten selbst mitgebracht werden.

Ein besonderes Erlebnis ist die Lage mitten im Schutzgebiet: Das Camp ist nicht eingezäunt, sodass Wildtiere auch durch das Gelände ziehen können. Gleichzeitig bietet die Umgebung hervorragende Möglichkeiten für Pirschfahrten und Tierbeobachtungen. Ein geeigneter Geländewagen und Erfahrung mit den anspruchsvollen Pisten im Moremi sind für die Anreise wichtig.

Third Bridge ist ideal für Selbstfahrer, die das Okavango-Delta und seine Tierwelt intensiv erleben möchten, ohne auf ein klassisches Luxuscamp angewiesen zu sein. Vor der Reise sollten die aktuelle Öffnung, die Straßenverhältnisse und die Buchungsmöglichkeiten direkt beim Betreiber überprüft werden.

Unser Tipp für preisbewusste Botswana-Reisende

Wer das Moremi-Wildreservat und die Khwai-Region intensiv erleben möchte, muss nicht zwangsläufig jede Nacht in einer hochpreisigen Safari-Lodge verbringen. Selbstversorgerhäuser wie The Termite Mound oder Dagha Boys bieten sich besonders für Familien und Gruppen an. Wer lieber in einem Chalet übernachtet und sich um weniger organisatorische Details kümmern möchte, findet mit dem African Excursions Guest House eine Alternative. Und für Reisende mit eigener Campingausrüstung kann die Mababe River Lodge & Campsite eine praktische Ergänzung der Route sein.

Wichtig ist allerdings, die Preise nicht nur anhand der Übernachtungskosten zu vergleichen. Mahlzeiten, geführte Pirschfahrten, Parkgebühren und Transfers können einen erheblichen Unterschied machen. Wer selbst fährt und kocht, kann häufig sparen – benötigt dafür aber eine gute Reiseplanung und ein geeignetes Fahrzeug.

Gerade in der Hauptsaison von etwa Juni bis Oktober empfiehlt es sich, frühzeitig zu reservieren. Denn auch die einfacheren Unterkünfte in dieser außergewöhnlich wildreichen Region sind begehrt.

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