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Hai||om im Etoscha Nationalpark

Ein historischer Ansatz

Die alte Zeit

Haikom mit Pfeilgiftpflanze: Photo: National Archives of Namibia (Denver Africa Expedition Collection) - nachbearbeitet. Haikom mit Pfeilgiftpflanze: Photo: National Archives of Namibia (Denver Africa Expedition Collection) - nachbearbeitet. Seit Jahrtausenden wurden die damals schon wildreichen Gegenden des heutigen Etosha Nationalparks von Buschleuten wie den Hai||om bewohnt - Kaum einer der den Etoscha Nationalpark besucht, ist sich dessen bewusst.

Die Hai||om errichteten ihre Wohnstätten in einiger Entfernung zu permanenten Wasserlöchern, die sie selbst mit Wasser versorgten und natürlich auch das ganze Jahr über Wild anzog. Um das Wild nicht zu verängstigen waren die Siedlungen immer in einigen Hundert Meter Entfernung angelegt.

Die Karte veranschaulicht, in welchen Gebieten und an welchen auch heute noch existenten Wasserlöchern die Hai||om Siedlungen zu finden waren. Eine weitere Karte als pdf  mit der Verzeichnung alle indigene Pflanzennamen in der Haikom Sprache finden sie hier.

Die Kolonialzeit

Die erste Berührung mit Weißen hatten die Hai||om höchstwahrscheinlich als Francis Galton und Charles Anderson 1851 das Gebiet besuchten.

1876 und 1879 kamen Buren aus Südafrika auf ihrem Großen Trekk an Namutoni vorbei. Zuerst trekkten sie weiter, kehrten 1885 aber nach Namutoni, weil sie im Norden starke Probleme mit Malaria und Viehkrankheiten erfahren mussten. Sie versuchten sich hier Farmland abzustecken, gaben aber bald entnervt auf, da es zu vielen Reibereien mit den Hai||om kam und so manches Rind vom Löwe vertilgt wurde.

Wenig später gelangten dt. Truppen nach Namutoni und errichteten hier ein Fort. Die deutsche Kolonialverwaltung bestimmte das Gebiet zwischen der Mündung des Kunene und Hoarusib bis östlich nach Namutoni als Natur- und Wildschutzgebiet 1907: Das war die Geburtsstunde des Etosha Nationalparks, der mit 80.000 km² der damals größte Nationalpark war. Die Hai||om wurden zuerst noch im Park geduldet, Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen einigen hundert und tausend Hai||om vor allem südlich der Etoscha Pfanne lebten.

1954 wurden die Hai||om schließlich gezwungen den Park zu verlassen. Ihnen blieb nichts anderes übrig als sich als schlecht bezahlte Farmarbeit auf Farmen um den Etoscha Nationalpark oder als Tagelöhner zu verdingen.

Nach der Unabhängigkeit...

... änderte sich für die Hai||om erstmal nicht viel.

Seit 2004 gibt es in Outjo eine von einigen der Hai||om anerkannte traditionelle Führerschaft, die sich für die Belange der Nachkommen der traditionell lebenden Hai||om einsetzt. Ihnen wurden schon einige Farmen an der Südgrenze des Etoscha Nationalparks zugesprochen. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Gemeinschaft verwaltet und welche Entwicklungen angestrengt werden.

Haikom Sammlerin mit Beeren: Photo: Harald Steyn, 2001. "Born in Etosha"Haikom Sammlerin mit Beeren: Photo: Harald Steyn, 2001. "Born in Etosha"

Die Hai||om zählen wie andere San (oder Buschleute) auch heute noch zu den am stärksten benachteiligten Völkern Namibias. Die Bildungsrate und gesellschaftliche Perspektive ist niedrig, die Alkoholabhängigkeit hoch. Das Xoms |Omis Projekt (Etosha Heritage Project) des namibiaschen LAC (Legal Assistance Center) versucht heute Wege zu finden, wie die Hai||om ihre kulturelle Identität und Kultur schützen können und gleichzeitig im modernen Namibia ankommen können.

Weitere Informationen

  • Weitere Informationen zu den Hai||om im Etoscha Nationalpark und zum Xoms |Omis Projekt gibt es hier:

Quellen:

  • Dieckmann, Ute (2009): Born in Etosha. Homage to the Cultural Heritage of the Hai||om. Legal Assistance Center, Windhoek, Namibia
  • Osborne , Timothy O. / Versfeld, Wilferd D. (2003):Etosha National Park. Guidebook to the Waterholes and Animals. Venture Publications, Windhoek, Namibia

Weiterführende Literatur:

  • Friederich, Reinhard / Lempp, Horst (2009): Verjagt ... Verweht ... Vergessen. Macmillan Education Namibia, Windhoek, Namibia

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Bwana Sounds

Das Geräusch der Afrikaquerer

Zur akustischen Einstimmung
Der Song Fleischfresserantilopen von Funny van Dannen, den wir netter Weise hier veröffentlichen dürfen.

 

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