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Spillover - Übersprung Zoonosen

Übersprung Spillover

Für viele sind Zoonosen ein erstes Mal durch die Covid-19 Pandemie in ihr Leben getreten als Evolution in Echtzeit. Dabei ist der tierische Ursprung weltweiter Seuchen ein natürlicher Begleiter des Menschen.

z.B. Tuberkulose, vor ca.70.000 Jahren vom Mensch auf Tier (Rind). Vor ca. 6.000 Jahren von Mensch auf Robbe und zurück auf den Menschen. Und vor ca. 10.000 Jahren von Mensch auf Rind und auch wieder zurück. Aufgrund ihrer langen Einwirkzeit auf den Menschen, gilt diese Zoonose als die bisher tödlichste.

z.B. Malaria, bereits vor 300.000 Jahren vom westlichen Gorilla auf den Menschen übergesprungen, Malaria tropica, die tödlichste Malaria Art. Vor ca. 60.000 Jahren Malaria tertiana via Gorillas und Schimpansen beim 1. Auszug der Menschen aus Afrika und seit Anfang der 2.000er Jahre Knowlesi-Malaria via Makaken in Südostasien.
Für Malaria gibt es mittlerweile eine Impfung, die vom Volumen aber bisher nur für Ärzte und medizinisches Fachpersonal ausreicht.

z.B. Tollwut, über Fledermäuse (evolutionäres Reservoir) vor mindestens 4.400 Jahren übertragen, vor ca. 4.000 Jahren auf den Hund übergesprungen (evolutionärer Wirtswechsel) und dann massenhaft vor 1.500 Jahren beginnend auf den Menschen.

z.B. MERS (Middle East Respiratory Syndrome): Das MERS-Coronavirus wurde 2012 erstmals beim Menschen nachgewiesen. Während es bei Kamelen meist nur einen milden „Erkältungsschnupfen“ verursacht, kann es beim Menschen zu schweren Atemwegserkrankungen, Lungenentzündungen und Nierenversagen führen.
Vom Kamelschnupfen zum Menschen-Killer.

 

Kurzum: Viren gehörten immer schon zu den Antreibern der Evolution. "Viele Gene tragen wir nur in uns, weil unsere Vorfahren ein Date mit Viren hatten", kommentiert der Evolutionsbiologe Neil Shubin.
"Von diesem ständigen Mit-und Gegeneinander von Viren und Wirt kündet ein riesiger Friedhof von vielleicht 100.000 Viren, die gleichsam evolutiv in unserem Genom beerdigt sind. ( Glaubrecht ).

Die Zahl der Gene ist allerdings nicht entscheidend, dafür aber, was man damit macht. Eine Bananenpflanze hat mit 32.000 Genen erheblich mehr, als der Mensch mit seinen rund 22.000 Genen. Und das AIDS-Virus mit nur 10 Genen richtet unter Menschen einen enormen Schaden an.

 

Ebola 2026

Seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Jahr 1976 bei zwei zeitgleichen Ausbrüchen im heutigen Südsudan (Nzara) und in der Demokratischen Republik Kongo (damals Zaire, nahe dem Fluss Ebola, gab es weltweit über 30 dokumentierte Ausbrüche

Der im Mai 2026 ausgebrochene aktuelle Ebola-Ausbruch ist der 17. offizielle Ebola-Ausbruch in der Geschichte der Demokratischen Republik Kongo. Die Fallzahlen steigen so schnell wie bei keinem Ausbruch zuvor. Bislang wurden mehr als 10.400 Erkrankungen und über 5.300 Todesopfer gemeldet

 

Die Demokratische Republik Kongo (auch Herz-  Infarkt - Afrikas genannt, oder République Déspotique du Congo RDC abgekürzt) ist ein Musterbeispiel für den gescheiterten Versuch, 200.000 verschiedene Ethnien unter einen Hut zu bringen, die sich alle aus irgendeinem Grund abgrundtief hassen.
Pro Krieg mischen üblicherweise fünf bis sieben radikale Rebellengruppen mit, welche alle Namen wie Demokratische Volksnationalbefreiungsarmeefront in mehr oder weniger abgewandelter Form tragen. Der Ansatz, den diese Gruppen verfolgen, ist freilich ein ungewöhnlicher; so gehen die meisten Rebellenführer offenbar davon aus, dass das Volk sich am besten dadurch befreien lässt, dass man möglichst große Teile davon systematisch vergewaltigt, ausraubt und ermordet. Weitere Teilnehmer sind die Armeen der DRK sowie von diversen Nachbarstaaten, welche allesamt im Grunde dieselbe Strategie verfolgen wie die Rebellengruppen, jedoch meist schlechter ausgerüstet sind.

In vielen verschiedenen Friedensmissionen im Congo haben die Vereinten Nationen versucht, Stabilisierungsmaßnahmen durchzuführen, um die Bevölkerung einigermaßen zu schützen. Die aktuelle Mission hat den Namen MONUSCO.

 

Der Ruf von Ebola ist genauso schlecht wie der vom Congo. Bei Erkrankten treten zuerst ähnliche Symptome wie bei einem grippalen Infekt auf, aber dann kommt es zu inneren Blutungen. Als bevorzugte Wirtstiere werden vor allem Flughunde oder Makakenäffchen angenommen. Ein Übertritt der Artengrenze auf dem Menschen erfolgt schließlich entweder durch Biss oder Verzehr von ungenügend gekochtem und befallenen Tierfleisch.

In der gediegenen westlichen Küche passiert so etwas natürlich nicht, hier passt der Küchenchef selbstverständlich gut auf, dass das Essen hygienisch einwandfrei zubereitet wird.

In der traditionellen afrikanischen oder chinesischen Cousine sieht die Sache gänzlich anders aus. Hier gilt eine sich rekelnde Baummade als Delikatesse und lauwarmes Flughundgehirn mit Pangolinhaschee ist ein beliebtes Gericht. Wie hörte man im Mai in Goma: Kunde: „Ich habe es eilig, geben sie mir die, äh Fledermaus so mit!“ Bräter: „Die ist aber noch nicht ganz durch“ Kunde: „Ach, davon wird die Welt schon nicht untergehen.“

 

Meine Beschäftigung mit solchen Zoonosen rühren aus einer Paddeltour auf dem Sangha und Congo Fluss in 1993, übrigens genau das Ursprungsgebiet des Aids Virus. (Genetischen Analysen zufolge sprang das HI-Virus wahrscheinlich um das Jahr 1920 (bzw. in den frühen 1930er-Jahren) vom Schimpansen auf den Menschen über).

Congo Expeditionen zu Berggorillas und Mt Nyriagongo Besteigung mit Surfbrett zur Jahreswende 2019/20 und Motorbötchentour auf dem Congofluss von Kisangani nach Kinshasa.
Zudem plane ich für 2027 eine Congo-Tour von Lumbumbashi nach Kalemie am Lake Tanganjika.

Das Fazit meiner Beschäftigung: Aids, Ebola und Affenocken muss man sich sehr aktiv holen. Austausch von Körperflüssigkeiten, rituelle Leichenwaschungen und von hinten genommen zu werden gehören nicht zu unseren Reiseprogrammen. 

Die congonesischen Behörden werden es irgendwann in den Griff bekommen, grundsätzlich ist die Infrastruktur seit Jahren vorhanden.  Bürgerkriegsumfeld ist natürlich die treibende Kraft, dass Infesktionsketten nicht verfolgt und isoliert werden können.

 

Das nächste große Ding wird die Vogelgrippe sein.

Noch zwei Mutationen und sie ist von Mensch zu Mensch übertragbar und danach wird es keine mittelständischen Reiseunternehmen mehr in Europa geben.

Man ist beim nachträglichen erklären immer besser, als beim ursächlichen Verstehen.

Voraussage David Quammen 2012 in "Spillover":

Hier aus der Fassung im Buch von 2012

Drei Bücher zum Thema Zoonosen

Im folgenden stelle ich einmal 3 Bücher vor, die sich mit Zoonosen beschäftigen.

Spillover von Davi Quammen

W.W.Norton  & Company, New York and London 2012
Deutsche Ausgabe Spillover,  Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, Neuausgabe im Pantheon Verlag, München 2020

 

Die Rache des Pangolin von Matthias Glaubrecht

Ullstein Buchverlag GmbH, Berlin 1922

 

The Hot Zone (Ebola) von Richard Preston 
deutschsprachige Ausgabe Droemersche Verlagsanstalt Th.Knaur Nachf., München 1995

The Hot Zone von Richard Preston ist kein allgemeines Buch über Pandemien wie Spillover oder Die Rache des Pangolin, sondern eine dramatische Darstellung des Auftretens von Ebola- und Marburg-Viren. Es schildert insbesondere den Ausbruch eines Ebola-ähnlichen Virus in einer Affenanlage in Reston, Virginia, nahe Washington D.C., Ende der 1980er Jahre.

Kernaussagen des Buches

1. Die Natur beherbergt hochgefährliche Krankheitserreger

Preston beschreibt Ebola und verwandte Viren als extrem tödliche Organismen, die lange Zeit weitgehend unbekannt waren. Die Menschheit kennt nur einen kleinen Teil der Krankheitserreger, die in Wildtierpopulationen existieren.

Kernaussage: Die Welt enthält biologische Risiken, die jederzeit überraschend auftreten können.

2. Die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation ist durchlässig

Viele der beschriebenen Viren stammen aus tropischen Ökosystemen Afrikas. Durch Reisen, Handel und Tiertransporte können sie innerhalb kurzer Zeit in dicht besiedelte Regionen gelangen.

Kernaussage: Geographische Entfernung schützt moderne Gesellschaften nicht mehr zuverlässig vor neuen Krankheiten.

3. Zoonosen sind eine permanente Bedrohung

Das Buch zeigt mehrfach, wie Krankheitserreger von Tieren auf Menschen überspringen können. Damit greift Preston bereits Anfang der 1990er Jahre ein Thema auf, das später durch SARS, MERS, COVID-19 und andere Ausbrüche weltweit bekannt wurde.

Kernaussage: Viele der gefährlichsten Infektionskrankheiten entstehen an der Schnittstelle zwischen Menschund Tier.

4. Wissenschaftler und Gesundheitsbehörden spielen eine entscheidende Rolle

Ein großer Teil des Buches beschreibt die Arbeit von Virologen, Epidemiologen und Militärmedizinern, die versuchen, unbekannte Ausbrüche zu identifizieren und einzudämmen.

Kernaussage: Früherkennung und schnelles Handeln sind entscheidend, um Ausbrüche zu kontrollieren.

5. Die nächste große Epidemie ist nur eine Frage der Zeit

Preston vermittelt die Vorstellung, dass hochgefährliche Viren immer wieder auftauchen werden. Die Menschheit befindet sich in einem ständigen Wettlauf mit neu entstehenden Krankheitserregern.

Kernaussage: Epidemien sind kein einmaliges Ereignis, sondern ein wiederkehrender Bestandteil der Beziehung zwischen Mensch und Natur.

Unterschiede zu Quammen und Glaubrecht

Autor

Zentrale Frage

Hauptbotschaft

Richard Preston

Wie fühlt sich die Begegnung mit einem tödlichen Virus an?

Unbekannte Viren stellen eine existenzielle Gefahr dar.

David Quammen

Wie entstehen Zoonosen?

Spillover-Ereignisse sind biologisch erklärbar und erwartbar.

Matthias Glaubrecht

Warum nehmen Pandemien zu?

Naturzerstörung und Biodiversitätsverlust erhöhen das Pandemierisiko.

Kritische Einordnung

The Hot Zone war außerordentlich einflussreich, weil es einem breiten Publikum erstmals die Gefahr von Ebola vor Augen führte. Gleichzeitig wird das Buch von einigen Fachleuten dafür kritisiert, die Gefährlichkeit der Viren teilweise sehr dramatisch darzustellen. Die grundlegenden Fakten über Ebola sind korrekt, doch der Stil ist eher ein wissenschaftlicher Thriller als eine nüchterne epidemiologische Analyse.

Deshalb könnte man die drei Bücher so charakterisieren:

  • The Hot Zone → Alarmruf und dramatische Fallgeschichte
  • Spillover → wissenschaftliche Erklärung der Entstehung von Zoonosen
  • Die Rache des Pangolin → ökologische und politische Interpretation der Ursachen

Zusammen gelesen zeigen sie eine Entwicklung des Denkens über Pandemien: von der Faszination für einzelne tödliche Viren (The Hot Zone), über das Verständnis ihrer Entstehung (Spillover), bis hin zur Frage, welche menschlichen Eingriffe diese Risiken verstärken (Die Rache des Pangolin).

Sowohl Matthias Glaubrecht in Die Rache des Pangolin als auch David Quammen in Spillover beschäftigen sich mit dem Ursprung von Pandemien und dem Überspringen von Krankheitserregern von Tieren auf Menschen (Zoonosen). Die zentrale Botschaft beider Bücher ist ähnlich, die Schwerpunkte unterscheiden sich jedoch deutlich. 

David Quammen 2012 in "Spillover":

Gemeinsame Kernaussagen

  • Neue Pandemien entstehen überwiegend durch Krankheitserreger, die aus Tierpopulationen auf den Menschen überspringen („Spillover“). (Wikipedia)
  • Die Wahrscheinlichkeit solcher Ereignisse steigt durch menschliche Eingriffe in natürliche Ökosysteme, etwa Entwaldung, Wildtierhandel, Landwirtschaft und die zunehmende Nähe zwischen Menschen und Wildtieren. (bibliomaniacs.de)
  • Die nächste große Pandemie ist keine Ausnahme, sondern eine statistisch wahrscheinliche Folge dieser Entwicklungen. (davidquammen.com)

Die besondere Perspektive von Die Rache des Pangolin

Glaubrecht geht über die reine Epidemiologie hinaus und formuliert eine ökologische und politische Diagnose:

  1. Die Biodiversitätskrise ist eine Gesundheitskrise.
    Der Verlust von Arten und Lebensräumen erhöht das Risiko neuer Krankheiten. Pandemien sind somit eine Folge des menschlichen Umgangs mit der Natur. 
  2. Der Mensch führt einen „Krieg gegen die Natur“.
    Die Zerstörung von Wildnis, Wildtierhandel und industrielle Nutzung von Ökosystemen schaffen die Voraussetzungen für neue Seuchen. 
  3. Naturschutz ist Prävention.
    Glaubrecht argumentiert, dass der Schutz von Ökosystemen langfristig wichtiger sein kann als der ausschließliche Fokus auf Impfstoffe und medizinische Gegenmaßnahmen. 

Kurz gesagt: Für Glaubrecht ist die Pandemiefrage vor allem eine Frage der ökologischen Nachhaltigkeit.

Die besondere Perspektive von Spillover

Quammen betrachtet das Thema stärker aus Sicht der Krankheitsökologie und Evolutionsbiologie:

  1. Spillover ist ein natürlicher biologischer Prozess.
    Viren und andere Erreger entwickeln sich ständig weiter und versuchen neue Wirte zu besiedeln. Der Mensch wird dadurch regelmäßig zum Ziel neuer Infektionen. 
  2. Pandemien entstehen an den Schnittstellen zwischen Mensch und Tier.
    Quammen analysiert zahlreiche Beispiele wie Ebola, HIV, SARS, Nipah und Hendra, um die Mechanismen solcher Übersprünge zu erklären. 
  3. Wissenschaftliche Aufklärung und Überwachung sind entscheidend.
    Das Buch würdigt die Arbeit von Virologen, Epidemiologen und Feldforschern, die neue Erreger identifizieren und deren Ausbreitung verstehen. 

Kurz gesagt: Für Quammen steht die Frage im Mittelpunkt, wie neue Krankheiten entstehen und warum ihr Auftreten biologisch nahezu unvermeidlich ist.

Direktvergleich

Thema

Die Rache des Pangolin

Spillover

Hauptfrage

Warum verursachen wir selbst neue Pandemien?

Wie entstehen neue Pandemien biologisch?

Schwerpunkt

Naturschutz, Biodiversität, Umweltpolitik

Epidemiologie, Virologie, Krankheitsökologie

Grundthese

Naturzerstörung erzeugt Pandemierisiken

Zoonosen sind ein natürlicher Prozess, den menschliche Aktivitäten verstärken

Lösungsansatz

Schutz von Ökosystemen und Artenvielfalt

Forschung, Überwachung und Verständnis von Zoonosen

Ton

Mahnend und politisch

Analytisch und erzählerisch

Fazit

Spillover liefert das wissenschaftliche Fundament: Es erklärt die Mechanismen, durch die Krankheitserreger von Tieren auf Menschen überspringen. Die Rache des Pangolin baut darauf auf und zieht daraus eine gesellschaftliche Konsequenz: Wenn wir Lebensräume zerstören und die Biodiversität verringern, erhöhen wir selbst das Risiko künftiger Pandemien. Man könnte sagen:

  • Quammen erklärt das Problem.
  • Glaubrecht erklärt die Ursachen im menschlichen Handeln und fordert politische Konsequenzen.

Die beiden Bücher ergänzen sich daher sehr gut und können fast als zwei Perspektiven auf dieselbe globale Herausforderung gelesen werden. 

Wenn man die Kernaussagen der drei Bücher mit einem Augenzwinkern zusammenfasst, könnte das so klingen:

Die Kurzfassung in drei Sätzen

  • Richard Preston (The Hot Zone):
    „Im Dschungel gibt es Dinge, die dich schneller umbringen können als ein schlechter Fallschirm.“
  • David Quammen (Spillover):
    „Wenn du ständig in die Wohnzimmer von Fledermäusen, Affen und Nagetieren einziehst, wundere dich nicht, wenn ihre Viren mitkommen.“
  • Matthias Glaubrecht (Die Rache des Pangolin):
    „Die Natur rächt sich nicht wirklich – aber sie schickt regelmäßig Rechnungen für unsere Umweltzerstörung.“

Als Management-Zusammenfassung

The Hot Zone:

Risiko erkannt. Sehr hohes Schadenspotenzial. Bitte nicht anfassen.

Spillover:

Ursachenanalyse abgeschlossen. Problem entsteht durch zu engen Kontakt zwischen Mensch und Wildtier.

Die Rache des Pangolin:

Strategische Empfehlung: Aufhören, den Planeten wie einen Abbruchbetrieb zu behandeln.

Als moderne Lebensweisheit

„Wer mit Fledermäusen schläft, wacht manchmal mit einem neuen Virus auf.“

Als deutsche Behördensprache

Die fortgesetzte Beeinträchtigung natürlicher Lebensräume kann zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit zoonotischer Ereignisse führen. Es wird empfohlen, von weiteren Maßnahmen Abstand zu nehmen, die Fledermäuse, Affen, Nagetiere oder Schuppentiere zu einer engeren Zusammenarbeit mit der Bevölkerung veranlassen.

 

Weitere Hintergrund-Literatur

über die Anfänge

Mikrobenjäger von Paul de Kruif 
Überarbeitete Neuauflage von 1927, Verlag Ullstein GmbH Frankfurt 1980

Louis Pasteur - Kämpfer gegen Mikroben, von Hans Steen, Olympia Verlag Nürnberg 1949

Plague´s Progress (welch schöne Alliteration) von Arno Karlen, Indigo, London 1996, Nathan Wolfes The Viral Storm. The dawn of the New Pandemic Age, Times Books, New York - 2011 und Mark Honigsbaum The Pandemic Century, Norton 2019 haben bereits auf die hohe Wahrscheinlichkeit einer natürlichen Pandemie aufmerksam gemacht.

und natürlich ein Grundlagenwerk von Dr. Mark Benecke

Viren für Anfänger, Bastei Lübbe Verlag AG, Köln 2020 covidbedingt mehrere Auflagen

Mit Dr. Markito Benecke kann man sich wunderbar über Viren unterhalten

Hier ein Elefantengruß und ein Giraffengruß von ihm

man beachte die Fledermaus in seiner Unterschrift

 

 

 

 

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